Rolf Kremer

Archive for March 22nd, 2009

Besprechungen ohne Notebooks

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In den letzten Jahren ist mir aufgefallen, dass viele Kollegen in Besprechungen immer Notebooks (Laptops, Netbooks etc.) mitnehmen, obwohl sie nichts zu präsentieren und protokollieren haben oder es sonst irgendwie benötigen. Mit den Notebooks werden während der Besprechungen häufig andere Arbeiten, wie das Lesen oder Bearbeiten von E-Mails, die Bearbeitung der Korrespondenz, die Fortführung einer Programmieraufgabe erledigt oder es wird einfach nur im Internet gesurft. Als Ergebnis werden oft besprochene Themen nicht wahrgenommen. Zudem nervt das Tippen auf den Tastaturen die anderen Teilnehmer und insbesondere den Leitenden.

In Gesprächen habe ich erfahren, dass dieses Verhalten auch in anderen Unternehmen und Branchen immer mehr üblich geworden ist bzw. wird.

Um eine bessere Aufnahme von Ergebnissen und auch eine Verkürzung der Meetingszeiten zu erreichen, ist es sinnvoll, dass die Teilnehmer keine Notebooks in die Besprechungen mitnehmen. Nur solche Teilnehmer, die etwas präsentieren oder protokollieren müssen, sollten dies machen.

Sicherlich gilt dies nicht für alle Arten von Besprechungen. Für Besprechungen bei denen über Themen diskutiert oder eine Aufgaben- bzw. Informationsverteilung vorgenommen wird, ist es jedoch sinnvoll wenn die Teilnehmer nicht mit Notebook erscheinen.

Damit dies für alle Teilnehmer gilt und die Teilnehmer frühzeitig Kenntnis davon erhalten, sollte bereits bei der Einladung zur Besprechung darauf hingewiesen werden. Um dies optisch zu unterstützen kann in der Einladung untenstehende Grafik verwendet werden. Diese Grafik kann auch auf einer Präsentationsfolie am Anfang der Besprechung gezeigt werden, um die Teilnehmer – welche doch mit Notebook erschienen sind – noch mal darauf hinzuweisen.

Notebook-freies Meeting

Notebook-freies Meeting

Written by rkremer

March 22, 2009 at 3:22 pm

Posted in Enterprise 2.0